Neben Galgant und Quendel zählt Bertram zu den wichtigsten Gewürzen in der Hildegard-Küche. Er kann mit gekocht werden oder erst nach dem Kochen über das Essen gestreut werden. Als universelles Gewürz eignet er sich zum Würzen von Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichten genauso wie zum Würzen von Suppen oder Soßen. Sie können Bertram allerdings auch pur auf einem Stück Brot genießen.

Entzündungshemmend und antibakteriell

Der Bertram oder Anacyclus pyrethrum gehört zur Gattung der Korbblütler. Er liebt sonnige Lagen und wird ca. 30-40 cm hoch. Die Blüten ähneln denen von Margeriten. Seine Inhaltsstoffe Inulin, Anacylin, Pyrethrin oder die immunstärkenden Zuckerverbindungen machen ihn zu einem der wertvollsten Gewürze in der Hildegardmedizin. Er wirkt antibakteriell, antiparasitär und antiviral. Bertram löst den Schleim, wirkt verdauungsfördernd, hilft bei Rheumatismus, stärkt die Nerven und vertreibt Angstzustände.

Infektionsvorbeugung

Hildegard empfiehlt zur Infektionsprophylaxe vor einer Reise vier Wochen lang einen Teelöffel Bertram über das Essen zu streuen. Außerdem schützt Bertram das Gehirn und sorgt für eine ideale Aufnahme von Mineralien, Vitamine und Spurenelementen. Erhältlich ist der Bertram als Tab, in dergroßen Dose, als praktische Nachfüllung oder als einzelnes Gewürz. Sie finden ihn außerdem in den Basenkräutern zum Entsäuern oder als Bertram-Mischpulver in Kombination mit Ingwer und schwarzem Pfeffer. Ideal zum Würzen von pikanten Speisen. Klicken Sie einfach die einzelnen Gewürze an oder stöbern Sie in unserem Online-Shop.